Nienja

Mit Nienja fing alles an... Sie war mein erster eigener Hund und hat mir so vieles beigebracht. Nienja wurde 1999 auf Teneriffa geboren und lebte einst in einem Fischerdorf auf der Insel. Elke Rossmann von Pro Animal de Tenerife fing sie eines Tages ein und wollte sie nach der Kastration dort wieder aussetzen. Da Nienja aber so zutraulich und unterwürfig war, entschied sie sich, Nienja nach Deutschland zu vermitteln. Und da kamen wir als Interessenten wie gerufen. Ein dickes Danke an dieser Stelle an Elke, dass Sie so viel Vertrauen zu uns hatte diesen einfach tollen und perfekten Hund uns anzuvertrauen! Mit ihr ging einfach ein Traum in Erfüllung! Am 25.11.2000 flog Nienja in Berlin ein und wir holten sie direkt vom Flughafen ab. Und so begann alles. Durch Nienja kamen wir erst zur Hundeschule, dann zum Tierschutz und nicht zuletzt zum Frisbee und vor allem zum Trickdogging

Durch sie lernen wir Peter und Simone Doepp kennen, von denen wir sehr viel gelernt haben! Durch Sie entdeckten wir unsere Liebe zum Tricksen und clickern. Da Nienja begeistert viele Tricks und dummes Zeug lernte, trat sie auch bald mit den Trickdogs auf und absolvierte viele Vorführungen und Shows mit Bravour.

Wir verbrachten wunderbare 6 Jahre und 360 Tage zusammen. Im November ist unsere Nienja mit nur 8 Jahren leider von uns gegangen. Es tut immernoch verdammt weh, wenn ich an sie denke. Es fing alles an einem Samstag an. Mein Eltern waren verreist und mein Großeltern waren bei uns zu Besuch. Samstag um 4 Uhr früh weckte mich meine Oma und meinte Nienja sieht komisch aus. Ich bin sofort runter, Nienja stand da, zitterte, Schwanz weg, Ohren angeklappt, Hyänenbuckel, Bauch härter als sonst. Da ich schon Angst hatte das sie eine Magendrehung bekommt, bin ich sofort zur Tierklinik gefahren. Dort wurde sie geröntgt und untersucht. Mein Verdacht bestätigte sich gott sei Dank nicht. Es war nur etwas Luft im Darm und im Magen zu sehen... Sie hat etwas Entkrampfendes und ein Antibiotika bekommen. Am nächsten morgen bin ich dann zu unserer TÄ gefahren, und sie vermutete eine Gastritis. Nun bekam sie Buscopan sowie E-coli Bakterien und ich sollte am Sonntag noch mal zu ihr. Am Sonntag ging es Nienja etwas besser, jedoch erbrach sie im Laufe des Tages ihr Essen vom Vortag unverdaut! Leider bekam meine Maus nun auch noch Fieber hinzu und hat in den paar Tagen fast 3 Kg abgenommen, trank und schlief extrem viel, stand manchmal apathisch in der Gegend herum und erbrach ab und an ihr Essen immer wieder. So wurde sie in Narkose gelegt um nochmal weitere Untersuchungen durchzuführen. Der Ultraschall zeigte eigenartige Veränderungen im Darmbereich. Wahrscheinlich tumorös. Am darauffolgenden Tag wurde sie sofort operiert um nachzusehen und den Tumor ggf. zu entfernen. Jedoch bestätigte sich der zuerst befürchtete Tumor nicht. Es war ein Lymphknoten der entartet war und einen Abzess gebildet hatte. Dieser war geplatzt und hatte den kompletten Bauchraum mit Eiter gefüllt... Dies hatte eine extreme Bauchfellentzündung zur Folge. Der Lymphknoten war ca. 3 mal so groß wie normal und konnte nicht entfernt werden, da er wichtige Gefäße bereits umschlungen hatte. Auch waren die Därme durch den Eiter bereits regelrecht verätzt. Nienja musste starke Schmerzen gehabt haben, die sie uns gar nicht so gezeigt hat. Treu dem Motto: Ein Indianer kennt keinen Schmerz! (so war sie schon immer) Die Tierärztin konnte leider nichts mehr für sie tun und somit haben wir beschlossen sie schweren Herzens weiterschlafen zulassen. Sie war einfach ein Traumhund und wird immer unvergessen bleiben. Mausekind, ich hab dich ganz dolle lieb! Irgendwann sehen wir uns wieder, ganz bestimmt...

 

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