DiscDogging

Eine kleiner Einblick in die Welt des DiscDoggings....
Hundefrisbee ist der neue Spaß für Hund und Halter: Dabei werden Zwei und Vierbeiner gleichermaßen gefordert und haben zusammen riesigen Spaß:

Dabei werden Zwei und Vierbeiner gleichermaßen körperlich und geistig gefordert haben zusammen riesigen Spaß!

Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und es wird nie langweilig!

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Discdogging ist eine Sportart für Menschen mit Hund. Discdogging geht ganz einfach: Der Mensch wirft die Scheibe, der Hunde fängt die Scheibe und bringt sie zurück. Daraus lassen sich unglaublich viele Variationsmöglichkeiten erstellen und Spaß ohne Ende, für Hunde und Mensch.

Discdogging entstand in den 70er Jahren in den USA, als Alex Steins Whippet "Ashley" seinem Herrchen immer wieder die Frisbees aus der Luft wegschnappte.

Seit mehr als 30 Jahren erfährt dieser Sport in den USA immer größerer Beliebtheit und auch hierzulande kommen immer mehr Hunde auf die Scheibe.

Was ist das faszinierende am Discdogging??? Der Phantasie ist beim Hundefrisbee keine Grenze gesetzt, es sieht bei jedem Hund anders aus und ist rasseunabhängig. Die gesamte Trainingsausrüstung passt locker in einen Rucksack. Das Einzige was beim Discdogging immer gilt und an erster Stelle steht ist die Gesundheit des Hundes.

Wer sich mit ebenfalls scheibensüchten Menschen und Hunden treffen und messen möchte sollte sich einfach zu einem Discdogging-Turnier anmelden. Mitmachen kann jeder und außer einem Hund und Frisbeescheiben braucht man nichts weiter um durchstarten zu können. Na gut, der Hund sollte die Scheibe vorher schon das ein oder andere Mal gefangen haben und Herrchen sollte auch schon etwas werfen können:-) Auf Turnieren kann man in verschiedenen Disziplinen starten:

Freestyle

Hier geht es z.B. um Kreativität, Wurftechnik und das Zusammenspiel von Mensch und Hund. In einer 2 minütigen Kür mit Musik wird die individuelle Interpretation des Discdogging bewertet.

Mini Distance

In einer Bestimmten Zeit (60 oder 90s) besteht das Ziel da drin, so viele Punkte wie Möglich in einem Markierten Spielfeld zu werfen. Der Werfer befindet sich hinter einer Startlinie und wirft mit einer Scheibe in ein nach Weite gestaffeltes Feld, es zählen nur gefangene Scheiben.

Long Distance

Der weiteste gefangene Wurf aus 3 Versuchen wird gewertet.

Dartbee

Eine Mischung aus Mini Distance und Dart. Der Hund muss in einem Zielfeld ähnlich dem beim Dart mit den Vorderpfoten landen um zu punkten. Hier kommt es auf zielgenaues Werfen und ein gutes Gefühl für den Hund an.

Wie beginnt man mit dem Discdogging?
Ist der Hund gesund und der Mensch hat sich schon mit der Scheibe vertraut gemacht kann mit dem Training angefangen weden.

Motivationsaufbau

Zuerst muss der Hund mit der Frisbee vertraut gemacht werden. Der Trieb lässt sich meistens gut über Zerrspiele und beuteartige Bewegungen der Scheibe auf dem Boden aufbauen. Dabei begibt sich der Besitzer am Besten auf die Höhe des Hundes und beginnt die Scheibe interessant zu machen. Ist der Hund motiviert und beißt in die Scheibe wird er gelobt und er darf gerne auch mal gewinnen. Die Frisbee darf nicht unerreichbar und der Mensch kein übermächtiger Gegner sein. Zeigt der Hund genug Trieb die Scheibe zu bekommen, kommt die zweite Scheibe ins Spiel. Während der Hund die erste Scheibe hat macht man die zweite Scheibe viel interessanter und motiviert ihn diese zu bekommen.

Erste Trainingseinheiten

Ist der Hund motiviert in die Scheiben zu schnappen, kann man mit den ersten Takes und Rollern beginnen. Dabei geht man auf die Höhe des Hundes und lässt ihn die Scheibe aus der Hand nehmen. Dann kann man mit flachen Hebern beginnen und somit das Fangen der Scheibe aus der Luft zu trainieren. Klappt das Fangen der Scheibe, wird die Wurfweite der Scheibe langsam geseigert. Gleichzeitig kann man beginnen dem Hund mit Rollern das Fangen einer bewegten Scheibe beizubringen.

Beim Training immer darauf achten:

•Die Scheiben in Laufrichtung des Hundes werfen
•Sprünge sorgfältig und vorsichtig aufbauen (z.B. mit Upside Down Würfen)
•Ein Signal zum Fangen der Scheibe bzw. zum Auslassen der Scheibe bereits frühzeitig einführen
•Am Anfang immer mit mehreren Scheiben spielen, kurze und längere Würfe variieren, damit sich der Hund nicht auf nur eine Spielweise einstellt
•Nur die Würfe mit dem Hund trainieren, die ganz sicher sitzen •Auch Hunde müssen sich an verschiede Wurfarten gewöhnen, daher nicht die Geduld verlieren und den Hund überfordern Beim Training immer die Kontrolle behalten damit der Hund nicht „abdreht“

TIPP: Am Besten besucht man ein Seminar rund ums Thema Frisbee um einen genauen Einblick in das Training mit dem Hund zu bekommen. Hier kann man individuell auf alle Hunde eingehen und zusammen üben und ihnen mit Tipps und Tricks zur Seite stehen.

Scheibenkunde – Von der Kuchenform zur Hundescheibe

Die ersten Frisbeescheiben waren ausgediente, runde, flache Kuchenformen einer Firma namens „Frisbie“. Diese „Scheiben“ flogen zwar mehr schlecht als recht aber es reicht um einen Run auf die runden Flugscheiben auszulösen. Mit verbesserten Flugeigenschaften wurden bald Scheiben aus Plastik hergestellt. Unter der Bezeichnung „Frisbee“ haben sie sich als Sport und Freizeitartikel etabliert. Damit eine Frisbeescheibe für das Discdogging geeignet ist, muss sie allerdings besondere Eigenschaften aufweisen. Die Scheiben dürfen nicht splitter (Verletzungsgefahr!!!) und die Hundezähne dürfen nicht beschädigt werden. Für Hundescheiben gilt: Im Zweifel für das Hundemaul, eine Frisbee kann man ersetzten!

Hundescheiben kann man ganz allgemein in 3 Gruppen einteilen: Standardscheiben, bedingt bissfeste Scheiben und bissfeste Scheiben.

Die Einteilung ist nur ein grober Überblick über die Scheibenwelt, es gibt noch wesentlich mehr hundetaugliche Scheiben auf die hier nicht einzeln eingegangen werden soll, z.B. Welpenscheiben, leuchtende Scheiben, kleine Scheiben usw.

Standardscheiben

Standardscheiben sind den „Menschenscheiben“ recht ähnlich, erfüllen jedoch alle Anforderungen einer Hundescheibe. Diese Scheiben sind relativ hart und formstabil und haben somit die besten Flugeigenschaften unter den Hundescheiben und können auf allen Turnieren benutzt werden. Standardscheiben werden von Hunden mit sehr festem Biss recht schnell durchlöchert, die Ränder der Löcher müssen vor der nächsten Benutzung der Scheiben glattschliffen oder repariert werden.

Bissfeste Scheiben

Diese Scheiben sind quasi unkaputtbar und auch Hunde mit sehr festem Biss durchlöchern diese Scheiben nicht. Wie geht das? Diese Scheiben bestehen aus einem sehr elastischen Werkstoff und haben trotzdem einen recht hohen Verformungswiderstand. Die Scheibe gibt nach wenn der Hund in sie reinbeißt und geht wieder in die Ausgangsform zurück, wenn der Hund auslässt. Der Nachteil der bissfesten Scheiben besteht im Vergleich zu den Standardscheiben in den schlechteren Flugeigenschaften bedingt durch die weichere Konsistenz.

Bedingt bissfeste Scheiben

Diese Scheiben sind nicht unkaputtbar und liegen je nach Scheibe näher an den bissfesten oder an den Standartscheiben. Bei Hunden mit weichem Maul halten diese Scheiben schon sehr lange. Wie die bissfesten Scheiben haben auch diese Scheiben nicht so optimale Flugeigenschaften wie die Standardscheiben.

Folgt demnächst

In unregelmäßigen Abständen bieten wir (Tages-)Seminare und Workshops zum Thema Discdogging an.
Auf dem Seminar werden die Grundlagen des Discdogging vermittelt, die Grundwürfe gelernt und der Einstieg in das Training mit dem Hund begonnen.
Das nächste DiscDogging-Seminar findet am Sonntag, den 27.09.2015 statt!
Bei Interesse senden sie uns einfach eine Mail an: post@pauvi.de
Die Plätze sind begrenzt!!!

 

 

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